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Ein Update – knapp eineinhalb Jahre nach der Trennung

Wie gehts uns? Was hat sich in der Zwischenzeit verändert? Wie ist das Leben? Wie sehen unsere Routinen aus? Das sind Fragen, die einige von euch immer wieder interessieren und ich werde mir heute mal die Zeit nehmen, euch davon zu erzählen, wie es inzwischen hier bei uns so aussieht und was sich seit der Trennung alles verändert hat.

Wie gehts uns?

Ganz vorab: uns geht es super. Ja, auch als alleinerziehende Mama kann ich das sagen, weil ich unser Leben hier genau so gestalte. So, dass es uns nur gut gehen kann. Wir sind alle vier sehr entspannt und genießen unsere Zeit. Es gibt keine regelmäßigen Termine, die uns stressen. Ich denke, das kommt mit der Schule dann von ganz alleine, dass die Kids gewissen Hobbies nachgehen. Bis jetzt haben sie da noch kein Interesse geäußert, was ich sehr entspannt finde.

Wir wuseln uns natürlich durch ganz normale Geschwisterstreits, Trotzphasen und allgemeine Unstimmigkeiten im Familienleben. Und dennoch kann ich sagen, dass dies hier alles sehr moderat ist. Ich würde sagen, wir führen ein schönes WG-Leben.

Was hat sich in der Zwischenzeit verändert? Wie ist das Leben?

Viel verändert hat sich eigentlich nicht. Es haben sich gute und wertvolle Routinen gefunden, welches uns das Leben als Eltern leichter macht. So gibt es feste Papazeiten. Jedes zweite Wochenende sind die drei bei ihrem Papa und jeden Mittwoch über Nacht. Das schenkt mir auch wichtige Freiheiten, um vom sonstigen „Kinderwahnsinn“ etwas durchschnaufen zu können. Das brauche ich nämlich dringend, auch wenn ich das alles sehr gern und mit viel Ruhe mache. Ich genieße diese Alleine-Zeit aber auch sehr, weil ich diese als notwendig empfinde. Außerhalb der Papazeit bin ich ja rund um die Uhr alleine für die Kids da und habe niemanden, der mich im Alltag unterstützt. Das finde ich grundsätzlich voll in Ordnung, weil das gemeinsame Leben hier relativ gut klappt und trotzdem ist es halt so, dass alle drei noch relativ klein sind.

Allerdings wird es ab Oktober noch mal aufregend anders, wenn ich dann wieder Teilzeit ins Arbeitsleben eintauche. Darauf freue ich mich sehr, weil ich tatsächlich den Einsatzort so bekommen habe, wie ich es mir gewünscht habe. Welch ein riesen Glück. Ich bin dann drei Tage in der Woche arbeiten und meinen Kiddies sehr nah. Kann innerhalb von 10 Minuten mit dem Fahrrad am Kindergarten sein. Das entspannt mich ungemein. Wäre ich in München geblieben, hätte mich das zum einen sehr viel Fahrtzeit und auch viele Fahrtkosten bedeutet. Täglich zwei Stunden pendeln wäre unmöglich gewesen. Umso schöner ist es nun und dafür bin ich sehr dankbar.

Wie sehen unsere Routinen aus?

Derzeit ist es noch ein sehr ruhiges Leben. Wir stehen jeden Tag gegen 6:30 Uhr auf, ziehen uns im Badezimmer an und frühstücken dann in aller Ruhe. Während die Kinder dann meistens noch eine zeitlang spielen, bereite ich Brotzeit und Getränke für den Kindergarten zu. Dann gehen wir gegen 7:45 Uhr aus dem Haus in Richtung Kindergarten. Wenn dann alle Kids verabschiedet und in ihren Gruppen sind, gehe ich meistens eine Runde laufen, um mich auszupowern. Danach ist Haushalt/Einkaufen/Termine angesagt. So ein Haus braucht ja auch seine Pflege und jetzt gen Herbst auch der Garten. Ich liebe es, wenn es nachher dann alles schön und ordentlich ist.

Gegen 14:30 Uhr hole ich die Kinder dann wieder vom Kindergarten ab und wir chillen den Nachmittag am See, wenn es schön ist oder spielen zu Hause oder bei Freunden.

Am Abend hat auch bei uns alles seinen festen Ablauf. Wir essen zu Abend, wobei die Kids da gern am Sofa ihre Brotzeit naschen, was völlig okay für mich ist. Sie schauen nebenbei etwas TV und ich decke den Frühstückstisch. Halb acht gehen wir dann ins Bad und wenn diese Zahnputzroutine mit Schlafanzug, Toilette, etc geschafft ist, schaffe ich alle in ihr Bett. Einen nach dem anderen. Erst Luis, dann Hanna und zum Schluss Henri, weil dieser noch meine Einschlafbegleitung braucht. Allerdings gehe ich danach meist noch zu Luis kuscheln, weil auch er es genießt, wenn ich ihn in den Schlaf kuschel. Nur Hanna mag gern allein einschlafen und ist dies auch meist schon nach fünf Minuten.

Danach beginnt mein Abend, an dem ich manchmal noch etwas Sport mache, etwas lese, eine Runde räuchere oder auch einfach nur ins Bett gehe und dort die Ruhe und Stille genieße.

Also alles in allem kann man sagen, ist hier alles sehr ausgeglichen, in der Mitte und entspannt, was mir das Alleinerziehendsein sehr leicht macht, auch wenn es echt eine Herausforderung an mich als Mensch ist. Ich habe meine Wege gefunden, wie ich in Balance bleibe, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Ihr könnt gern hier nachlesen, wenn euch dieses Thema interessiert.

Herzliche Grüße

Eure Saskia

Hier nochmal zum Nachlesen: Meine friedvolle Trennung

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