Neuer Name, neue Energie

Schon lange habe ich gespürt, dass ich einen neuen Namen möchte. Einfach deshalb, weil „Erdenkinder“ nicht mehr zu mir passt. So schreibe ich nun doch viel mehr über mich und meinen Weg, als ausschließlich über Kinderthemen. Deshalb denke ich schon länger darüber nach. Außerdem ist so ein Name ja auch gar nicht so schnell gefunden. Das ist ein Prozess von Kopf, Herz und Bauch und brauch irgendwie so seine Zeit.

So sammelte ich über Wochen hinweg verschiedene Namen, schaute mir die Liste immer mal wieder an und strich Namen wieder Weg, schrieb wann anders wieder welche hinzu. Am Ende blieb der eine welche stehen, ich entwarf drei oder vier verschiedene Logos und beim letzten war ich dann überzeugt. Überzeugt, dass es DER Name ist. Mit genau diesem Logo, Schriftart, Hintergrundbild. Ja. Da war mein neuer Name geboren.

Alles fing vor rund vier Jahren mit dem Stoffwindelblog hannaluisandme an. Ich wollte die Zwillinge unbedingt mit Stoffwindeln wickeln und probierte allerhand verschiedene Windelsysteme aus. Daran lies ich euch teilhaben und ihr könnt nach wie vor alles hier auf dem Blog nachlesen. Als Henri unterwegs war änderte ich den Accountnamen in Zwillingeplus1 um. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass ich mich auch mit diesem Namen nicht sehr wohl fühlte, da ich dieses „plus1“ immer als Anhängsel empfand und das sollte Henri ja keineswegs darstellen. So wurde der Name „Erdenkinder“ ins Leben gerufen. Dieser Name ist und bleibt für mich etwas ganz besonderes, weil er meine Liebe zu meinen Kindern und der Natur ausdrückt und weil ich mich immer gern mit der Erde verbinde. Geerdet sein ist für mich die Basis und auch wenn ich es nicht immer schaffe in meinem Alltag mit drei kleinen Kindern, so erinnere ich mich immer wieder daran, dass es mein Ziel ist. In der Natur beim Laufen finde ich genau diese Erdung wieder.

Seit der Trennung von meinem Mann vor knapp eineinhalb Jahren schreibe ich nun über ganz andere Themen. Es hat sich alles gewandelt und ist im ständigen Fluss. Ich fühle mich nach wie vor in einem Prozess und möchte genau dies mit euch teilen. So ist die BlospostSerie „Der Weg zu mehr Körpergefühl“ entstanden. Ich verlinke euch unten nochmal alle Texte einzeln. Da könnt ihr gern nachstöbern.

Seither habe ich viel verstanden und mich hinein gespürt, vieles für mich ausprobiert und meinen ganz eigenen Weg gefunden, mein Leben in meiner Mitte zu halten. Geerdet sein und dennoch ein Freigeist. Ruhig und bestimmt in meine Blickrichtung gehen. Meine Energie spüren. Und genau das war es, was mich eingeladen hat, einen neuen Namen zu kreieren. Darüber hinaus möchte ich euch gern an dieser Energie teilhaben lassen und deshalb wird mein neuer Name auch ein Motto sein. Ein Motto, welches ich auch noch mit anderen Ideen kreativ umsetzen werden. So, dass auch ihr eure Energie leben könnt.

„Lebe deine Energie“ ist für mich ein Herzensprojekt, welches viel Tiefe hat und noch mehr Fülle zeigen wird. Der Blick geht Richtung Zukunft und verliert dennoch die Erdung im Hier und Jetzt nicht. Ich bin gespannt, ob ihr mich auf diesem Weg begleitet. Ich freue mich, wenn ich euch diese positive Energie weitergeben kann.

Sonnengruß

Eure Saskia

Zur Info: der Name auf Instagram hat sich schon geändert, hier auf dem Blog bleibt es vorerst bei „Erdenkinder“ bis ich eine optimale Lösung für die zusätzliche kreative Idee gefunden habe.

Der Weg zu mehr Körpergefühl – Räuchern

Je weiter ich meine Reise durchs Leben gehe, desto mehr kommen immer mehr schöne Rituale dazu, wie ich meinen Körper immer besser spüre und wie ich immer besser in meinem Innen bleiben kann. Und genau das ist es, was sich so richtig gut für mich anfühlt. Mein Inneres schützen. Bei mir bleiben. In meiner Mitte ruhen und trotzdem nach außen zu strahlen.

Rauhnachtsset

Ein Weg ist momentan das Räuchern, welches ich nicht neu entdeckt habe, aber es ist wieder aufgeblüht und das schon letzten Herbst. Immer mal wieder habe ich ätherische Öle verdampft. Dies reichte mir aber nicht mehr, weil ich das Stövchen vorbereitet, mit dem Öl bestückt habe und dann immer wieder meinem Alltag nachgegangen bin. Es duftete toll, ja, aber ich suchte dann etwas, um mich gleichzeitig zu zentrieren. Dann bin ich auf ein Räucherset für die Rauhnächte gestoßen und spürte sofort, dass sich dieser Pfad zu mir selbst richtig anfühlt. Also probierte ich es aus und habe es geliebt. Jeden Abend setzte ich mich in Ruhe mit einem Tee gemütlich hin und räucherte die jeweilige Räuchermischung und hielt meine ganz persönlichen Rituale in den Rauhnächten ab. Es war magisch, da es jeden Abend anders räucherte. Manchmal nur ganz wenig und manchmal so wild, dass ich aufpassen musste, dass mir meine Kräuter nicht verbrennen. So zum Beispiel in der dritten Nacht, die für den März des Folgejahres steht. Und wir wissen nun alle, was uns diesen März überrollte. Ich bin übrigens nicht die einzige, die diese Erfahrung mit der dritten Rauhnacht gemacht hat. Sowas finde ich ja total spannend. Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Schreibt es gern mal in die Kommentare unten.

Seither räuchere ich regelmäßig und habe diesen Sommer schon einiges an Kräutern zum Räuchern getrocknet. Ich freue mich schon, meine Salbeisticks zu verräuchern.

Ansonsten habe ich eine feuerfeste Schale gefüllt mit feuerfestem Sand (es darf kein Vogelsand sein), Räucherkohle, Kräuter/Harze/Blüten und eine Feder zum Verwedeln des Rauches.

Räucherschale

Im Grunde ist es ganz einfach. Ich zünde die Räucherkohle an und warte, bis sie komplett durchgeglüht ist. Das erkenne ich daran, dass sich ein weißer Flaum gebildet hat. Dann streue ich die Kräutermischungen auf die Kohle und auch etwas drumherum. Die Kräuter auf der Kohle verräuchern relativ schnell und verbrennen auch rasch. Man kann dem vorbeugen, indem man ganz wenig von dem Sand auf die Kohle streut. So, dass die Kohle noch Luft bekommt. Die Kräuter um die Kohle verräuchern dagegen etwas langsamer, entfalten dennoch ihre wohligen Gerüche.

Salbeisticks

Wenn ich Räume ausräuchere, gehe ich mit der Räucherschale im Uhrzeigersinn umher und verwedel mit der Feder den Rauch in jede Ecke. Mit den Sticks geht das auch gut, da bewege ich den räuchernden Kräuterstick einfach in jede Ecke hinein. Dabei ist wichtig, dass man vor allem in die dunklen Ecken geht, um dort die dunklen Energien zu vertreiben. Nach der Räucherzeremonie lüfte ich das ganze Haus einmal durch und lass alles negative ziehen.

Wenn ich dagegen nur einen sanften Duft im Raum haben möchte, dann räuchere ich gern mit dem Stövchen. Dabei habe ich zwei verschiedene Platten oben zum Auflegen. Zum einen ein Gitter für Kräuter und Blüten. Sollten Harze verräuchert werden, dann nehme ich die geschlossene Platte, da ich später das geschmolzene Harz besser abbekomme. Wärme erzeuge ich mit einem Bienenwachsteelicht vom Imker in der Umgebung. Das riecht zusätzlich wohlig angenehm.

Stövchen

Während ich räuchere, habe ich meist gemütliches Licht und sanfte Musik an. Ich bin ganz bei mir und genieße den Moment. Meistens kann ich mit einem Kohlenstück vier bis fünf mal räuchern. Manchmal räuchere ich dann zwei verschiedene Mischungen, die ich wiederum selbst herstelle oder bei mir in der Nähe in der Wunschtraum Manufaktur (Werbung) fertig gemischt kaufe. Das schöne da ist, dass die Besitzerin die Räuchermischungen in der Klangschale anmischt und die wohligen Töne der Klangschale energetisch mit in die Kräuter fließen lässt. Ihr könnt da übrigens auch im Online-Shop stöbern.

Räuchern in der Wunschtraum Manufaktur

Ich liebe das Räuchern, weil ich in dem Moment wertvolle Zeit mit mir selbst verbringe und meine Gedanken und Energien einfach ziehen lassen kann. Es duftet so wunderbar nach Natur und hilft mir in verschiedenen Situationen ruhig und geerdet zu bleiben. Je nach Räuchermischung. So wirken verschiedene Kräuter/Blüten/Harze auf die Seelen und stärken, beruhigen, zentrieren.

Auf Instagram habe ich ein IGTV für euch zum Thema Räuchern gespeichert. Schaut gern mal rein. Ich freu mich.

Bei Fragen und Anregungen, hinterlasst hier gern einen Kommentar.

Energetische Grüße 😉

Eure Saskia