Rezepte mit ätherischen Ölen

(Werbung) Hier fasse ich alle Rezepte thematisch zusammen, die ich im Zuge meines Aromaherbstes auf Instagram mit euch geteilt habe.

Für Mamas:

Badesalz zum Entspannen

  • 300 gr Meersalz
  • 50 ml Kokosöl
  • 5 Tr Citronella
  • 5 Tr Mandarine rot
  • 5 Tr Bensoe Siam

Badesalz zur Erdung

  • 200 gr Meersalz
  • 20 ml Mandelöl
  • 20 Tr Sanddornfruchtfleischöl
  • 10 Tr Rose türkisch
  • 10 Tr Weihrauch indisch
  • 10 Tr Zitrone

Duschpeeling

(Zutaten im Glas verschütteln)

  • 300 gr Meersalz
  • 20 ml Mandelöl
  • 15 Tr Sanddornfruchtfleischöl
  • 15 Tr Orange
  • 15 Tr Grapefruit

Mandarinen Lippenbalsam

(Zutaten zusammen erwärmen und in einen Glastigel füllen)

  • 30 ml Mandelöl
  • 15 gr SheaButter
  • 5g Bienenwachs
  • 20 Tr Mandarine rot
  • 20 Tr Sanddornfruchtfleischöl

Tuchspray Waldharmonie

(Zutaten verschütteln und in ein Sprühglas füllen)

  • 20 ml Rosenwasser
  • 10 Tr Fichtennadel sibirisch
  • 10 Tr Kiefernnadel
  • 10 Tr Eukalyptus
  • 10 Tr Grapefruit ganz
  • 5 Tr Zirbelkiefer

Schüttelpeeling

(zusammen verschütteln)

  • 200 gr Meersalz
  • 20 ml Mandelöl
  • 20 Tr Tonkabohne
  • 20 Tr Mandarine rot

Schutzöl

(Zutaten verschütteln und mehrmals täglich auf Schläfen, Handgelenke und Solarplexus auftragen)

  • 20 ml Mandelöl
  • 20 Tr Orange
  • 10 Tr Myrte türkisch
  • 5 Tr Rose türkisch

Erkältungszeit:

Erkälungsschutzöl

(vermischen und auf den Körper auftragen)

  • 20 ml Johanniskrautöl
  • 5-6 Tr Ravintsara

Erkältungsduft für den Diffusor

  • 5 Tr Cajeput
  • 5 Tr Zitrone
  • 2 Tr Orange

Schnupfencreme

(Zutatenzusammen leicht erwärmen und in ein geeignetes Gefäß füllen)

  • 15 ml Johanniskrautöl
  • 5 gr SheaButter
  • 2 TL Bienenwachs
  • 5 Tr Cajeput
  • 3 Tr Myrte türkisch
  • 3 Tr Salbei
  • 3 Tr Thymian linalool
  • 2 Tr Lavendel fein

Gurgelsalz

(Zutaten verschütteln)

  • 100 gr Steinsalz
  • 4 Tr Bergamotte
  • 4 Tr Thymian linalool
  • 2 Tr Lavendel fein
  • 2 Tr Manuka
  • 2 Tr Zitrone

Für Kinder:

Blauer-Fleck-weg Öl

(Zutaten verschütteln und in einen RollOn füllen, bei Bedarf dünn auftragen)

  • 10 ml Johanniskrautöl
  • 5 Tr Immortelle
  • 5 Tr Lavendel fein

Schlafbalsam

(Zutaten zusammen leicht erwärmen und in einen Glastigel füllen)

  • 10 ml Jojobaöl
  • 1 TL Bienenwachs
  • 1/2 TL SheaButter
  • 5 Tr Lavendel fein
  • 5 Tr Zirbelkiefer

Die Zutaten kaufe ich am liebsten bei:

Farfalla

Feeling

Primavera

Der Umgang mit ätherischen Ölen bei Babys und Kleinkindern

(Werbung) Wie die meisten von euch auf Instagram ja schon mitbekommen haben, stelle ich euch aktuell immer mal wieder Produkte und Rezepte mit ätherischen Ölen vor (#aromaherbst). Mit dabei sind auch die Sprays von Aetherio. Bettina war so lieb und hat mir einen Gastbeitrag geschrieben, in dem ihr wichtige Information zum Umgang mit ätherischen Ölen lesen könnt.

„Das Leben von Pflanzen ist alles andere als langweilig. Sie kommunizieren über Duftstoffe miteinander. Sie locken Insekten an. Sie wehren Fressfeinde ab. Für all diese beeindruckenden Handlungen können sich Pflanzen auf ihr Repertoire an potenten Inhaltsstoffen verlassen. Diese vielfältigen Wirkstoffe kann der Mensch durch verschiedene Verfahren gewinnen – und geboren sind die ätherischen Öle! Sie enthalten hochwirksame Inhaltsstoffe und wir können sie, je nach Bedürfnis, als Kräuterhelfer einsetzen.

Viele ätherische Öle sind dafür bekannt, das Wohlbefinden zu steigern und sich nützlich zu machen. Lavendelkissen mit getrockneten Blüten halfen schon der Oma beim Einschlafen. Zitrusfrüchte sind dafür bekannt, stimmungsaufhellend zu wirken. Und Pfefferminzöl steigert nachweislich die Konzentration, zum Beispiel in Prüfungssituationen.

Ätherische Öle wirken doppelt: Zum einen nimmt das Gehirn die Düfte wahr und assoziiert bestimmte Gefühle und Eindrücke mit ihnen. Diese können die Stimmung und das Wohlbefinden beeinflussen. Zum anderen gehen manche der Stoffe durch die Nase direkt ins Blut, sozusagen „Kräutertee durch die Nase“. Sie wirken dort auf den Stoffwechsel und ihre Effekte werden immer besser erforscht und verstanden.

Babys und Kleinkinder können sehr von Aromatherapie profitieren, wenn man ein paar Dinge beachtet:

  1. Nicht dauerhaft beduften, zum Beispiel mit einem Diffuser. Lieber passende Duftakzente setzen, die zur Situation oder zu einem Ritual (zum Beispiel beim Einschlafen) passen.
  2. Rücksicht auf ganz kleine Nasen nehmen. Neugeborene nutzen ihren Näschen um mit den Eltern zu bonden. Um Neugeborene nicht zu verwirren, empfehle ich, Aromatherapie erst ab einigen Monaten nutzen.
  3. Die richtigen Öle auswählen. Nicht alle Pflanzen wirken sanft! Babygerechte Öle sind zum Beispiel Lavendel, Mandarine, Vanille, Benzoe und Kamille.
  4. Die richtige Konzentration wählen. Baby- und Kleinkindnasen nehmen Düfte viel schneller wahr als die Nasen von Erwachsenen. Die Fachliteratur empfiehlt Konzentrationen von 0.5% für Babys und Kleinkinder, das entspricht fünf Tropfen ätherisches Öl auf 50 ml Trägeröl (zum Beispiel Mandelöl). Für etwas größere Kinder ab 3 Jahren kann dann die Konzentration auf 1% verdoppelt werden.

Manchmal geraten ätherische Öle auch in die Kritik, nämlich dann wenn ungeeignete Öle verwendet werden und/oder diese nicht ausreichend verdünnt werden. Manche Öle sind zum Beispiel so stark schleimlösend, dass sie Babys gefährden, da diese noch nicht richtig abhusten können. Andere Öle reizen die Haut, vorallem wenn sie mit Sonnenlicht oder Wärme in Berührung kommen. Es ist also wichtig, die Punkte 1 bis 4 zu beherzigen!

Mich beeindrucken ätherische Öle so, weil sie die Essenz der Pflanzen in sich tragen: ihre Inhaltstoffe und ihre Wirkung. Sie erlauben es, unsere Familien und uns selbst mit der sanften Kraft der Pflanzen zu unterstützen. Man kann die Mischungen selbst herstellen oder kaufen. Es ist nicht schwer, ein Massageöl selbst zu mischen und weitere Ideen bekommt ihr von Saskia auf Instagram (https://www.instagram.com/zwillingeplus1). Wer lieber fertige Mischungen kaufen möchte, wird bei Ingeborg Stadelmann, Weleda und aetherio love & science fündig.

Viel Spaß damit. Liebe geht durch die Nase“

Bettina ist Molekularbiologin und dreifache Mama. Für ihre manchmal schlecht gelaunten Kinder entwickelte sie praktische, sichere und gut aussehende Aromatherapie, die ihr auf http://www.aetherio.de ausprobieren könnt. Ihren Fachartikel zu Aromatherapie im ersten Lebensjahr in der Deutschen Hebammen Zeitschrift könnt ihr hier herunter laden und auf ihrem Blog stellt sie aktuelle Forschungsergebnisse zur Wirkung ätherischer Öle vor.

Gesund schlafen – unsere Routine

(Werbung) Wie machen wir das so? Wie geht das abends mit Baby und Zwillingen? Gibt es Tipps?

Also. Zunächst einmal möchte ich euch unsere aktuelle Bettgehsituation schildern, denn es hat sich so einiges verändert, seit Henri bei uns ist. Da mussten wir uns alle 4 erst mal ganz schön einfuchsen. Mittlerweile läuft es richtig gut und 19:30 Uhr schlafen tatsächlich alle Kinder.

Als wir im September 3 Wochen mit Papa Urlaub hatten, hat sich am Schlaf der Zwillinge einiges geändert. Sie fanden mittags plötzlich nicht mehr gut in den Schlaf, sind meist erst nach 30 bis 60 Minuten eingeschlafen. Nach 2 Stunden Mittagsschlaf, der dann bis 15 Uhr dauerte, wurde es abends dann auch schwieriger, sie ins Bett zu schaffen. Oft hat Luis dann noch bis 21 Uhr gerufen, gesungen oder versucht, die schlafende Hanna zu ärgern.
Also haben wir den Mittagsschlaf abgeschafft und das kurz vor dem 3. Geburtstag. Und es klappt erstaunlich gut. Seitdem schlafen sie 19 Uhr innerhalb von 5 Minuten ein.

Vorher gibt es unsere immer gleichbleibenden Rituale: 18 Uhr essen wir zu Abend und gehen anschließend ins Bad. Danach dürfen sie Sandmann schauen und gehen dann ganz freiwillig ins Bett. Henri ist da immer mit dabei. Im Bad in der Babywippe und beim Sandmann sowie beim Geschichtelesen im Bett dann auf meinem Schoß. Nachdem ich die großen zwei dann mit vielen Küssen „Gute Nacht“ gesagt habe, schaffe ich Henri ins Bett. Aktuell stillt er sich in den Schlaf, was ich noch völlig okay finde.

So. Nun zu DEN Feinheiten, die wir jeden Abend genießen:
– Ich lüfte die Schlafzimmer lange vorm Zubettgehen auf eine Raumtemperatur von 18-20 Grad (Hanna und Luis schlafen zwar mit Kamelflaumhaarbettdecken, decken sich jedoch immer wieder auf, weshalb ich es imKinderzimmer nicht zu kalt halte). Kurz nach dem Lüften kommt ganz häufig das „Baby Helferspray“ von aetherio.de zum Einsatz und zaubert einen wohligen Duft ins Kinderzimmer.
– Zum Abendessen lieben wir mit Honig den Betthupferltee von Sonnentor.com. Die Melisse beruhigt.
– Sie lieben ihr kleines Zirbenkissen mit einem Hasenohr von zirbelkind.at, da es so wunderschön und beruhigend nach Zirbe duftet.
– Jetzt in der kalten Jahreszeit ziehe ich allen 3 Kindern sehr gern die kuscheligen Frotteeschlafanzüge von Lotties.de an.
– Jeden Abend reibe ich ihre Handrücken mit unserem selbstgemachten Schlafbalsam (Lavendel und Zirbelkiefer entspannen) ein (das Rezept hierzu findet ihr auf unserem Instagramaccount zwillingeplus1 und er ist in 5 Minuten hergestellt).
– Wenn Hanna und Luis einen arg aufregenden Tag hatten, gibt es eine Zauberschlafperle (Rescue Night Pearls mit Bachblüten – aus der Apotheke).
– Sehr früh habe ich mit gedämpften Licht in den Schlafräumen angefangen. So leuchtet bei Hanna und Luis immer schon die Trousselier Laterne und bei Henri eine Salzkristalllampe im Schlafzimmer.
– Und natürlich gibt es jeden Abend entweder ein Märchen aus unserem großen Kindermärchenbuch (Lieblingsmärchen ist derzeit: Der Wolf und die sieben Geißlein) oder ein Lied, welches meist ein kreativ erfundenes Lied mit diversen Tieren ist, die sich Hanna und Luis dann wünschen (Melodie: „Der Mond ist aufgegangen“).

Das sind so unsere feinen kleinen Rituale, die es uns allen ein wenig leichter machen, in den gesunden Schlaf zu finden. Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für euch dabei (lasst es mich wissen ).

Zu den ätherischen Ölen (im Schlafbalsam sin Lavendel und Zirbelkiefer) ist zu sagen, dass ich sie nur bei Hanna und Luis anwende, da die Konzentration für Babys zu hoch ist. Grundsätzlich sollte man bei Babys bis 6 Monate eher auf ätherische Öle verzichten oder sie extrem sparsam verwenden. Solange man stillt ist es ratsam, sie ganz wegzulassen, um das kleine Näslein nicht zu verwirren.