Der Weg zu mehr Körpergefühl – Laufen

Der Weg zu mehr Körpergefühl bedeutet auch unweigerlich hin zur eigenen Mitte. Zumindest ist das doch das Ziel, wenn wir über mehr Körpergefühl nachdenken, oder? Aber ist es denn immer so leicht, die eigene Mitte zu finden? Sicherlich nicht und ich bin bestimmt nicht der beste Coach auf dem Gebiet.

Aber: ich kann euch zumindest erzählen, wie mein Weg bis hier her aussah und was meine Ziele sind, um in dieser gewonnenen Mitte zu bleiben. Denn auch das ist gar nicht ganz so einfach, weil wir uns ja nun tagtäglich der Herausforderung stellen müssen, diverse Energieräuber abzuwehren und das kostet Kraft. Und alles was Kraft kostet, zerrt uns von unserer Mitte weg. Das müssen wir verhindern.

Also wenn ich schon einem Menschen da draußen einen Impuls geben und ihm damit helfen kann, dann ist das für mich schon ein großes Geschenk.

Mein Weg

Alles fing 2010 an, als ich einen neuen Chef bekam, der so alles andere als empathisch war. Ja, ein richtiger Energieräuber, zumal er an mir nen Narren gefressen hatte, weil ich vom Typ immer schon offen und ehrlich war. Wenn mir was auf dem Herzen liegt, nehme ich kein Blatt vor den Mund und spreche die Dinge auch aus. Damit konnte er scheinbar nicht umgehen und machte mir das Leben schwer. Das schlug sich auch auf mein Wohlbefinden nieder. Ich bekam chronische Kopfschmerzen und litt sehr unter der Situation, weil ich diesem Chef auch nicht entfliehen konnte. Ein Hörsturz war die Folge. Irgendwann schickte mich mein Arzt in die Naturheilklinik in München und die Ärzte versuchten mit Fasten, Hyperthermie (künstlichem Fieber) und anderen alternativen Heilmethoden meine Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Nichts half.

Irgendwann entdeckte ich dann das Laufen für mich und fing an, täglich zu rennen. Ich ging bis an meine Konditionsgrenzen und quälte mich jeden Tag bewusst 10 bis 15 km, um mich irgendwie abzulenken. Mir tat es gut, bei Wind und Wetter an der frischen Luft zu sein. Meine Kopfschmerzen blieben allerdings. Danach besuchte ich diese Naturheilklinik ein zweites Mal. 2012 bekam ich dann die Möglichkeit, mich intern umzubewerben und das klappte auch. Die Kopfschmerzen ließen nach und ich war happy.

Allerdings brach ich mir dann irgendwann den Arm. Damit schränkte sich meine Möglichkeit zu laufen stark ein und meine Kondition ließ nach. Als ich dann mit den Zwillingen schwanger war, konnte ich diesen Leistungssport nicht mehr betreiben, da es durch die Zwillingsschwangerschaft eine Risikoschwangerschaft war. Nach der Geburt bin ich hin und wieder laufen gegangen. Ich brauchte es jedoch nicht mehr so sehr, wie zu stressigen Zeiten. Dann kam Henri und ich sah kaum mehr eine Möglichkeit, mich mal auszuklinken. So bin ich eher eine MorgensLäuferin und konnte da ja nicht weg. Einen Wagen vor mir herschieben wollte ich auch nicht. So reduzierte sich meine Kondition in den letzten sechs Jahren auf ein Minimum.

Und dann ging es wieder los

Nein. Ich bin nicht wegen Stress wieder losgerannt. Im Gegenteil. Dadurch, dass die Kinder regelmäßig beim Papa waren, hatte ich nun wieder die Möglichkeit. Denn für mich ist es schon wichtig, Kondition aufzubauen und mich regelmäßig zu bewegen. Und es tat mir so unglaublich gut. Zu spüren, wie ich immer fitter wurde, fand ich toll. Das Gefühl, einen Lauf geschafft zu haben, gab mir auch geistige Freiheit. Ich probierte mich etwas aus. Lief mal 5 Kilometer und mal 12 Kilometer. Jeden 2. bis 3. Tag. Allerdings merkte ich schnell, dass mir die tägliche Bewegung mehr zusagte. Also nutzte ich den noch arbeitsfreien August und September und lief fast jeden Tag 7 Kilometer. Das war so unfassbar befreiend und meinem Körper tat es auch unglaublich gut.

Wohltat für Körper, Geist und Seele

Die tägliche Bewegung ist wie Balsam. Auf meinen inneren Schweinehund höre ich gar nicht. So laufe ich direkt nachdem ich die Kinder in den Kindergarten geschafft habe los. Die aufgehende Sonne begleitet mich über Wiesen und Felder. Dabei spüre ich die kühle Luft am Körper und konnte einfach nur abschalten. Ganz bei mir sein. MEINE MITTE FINDEN.

Alle, die mir entgegen kommen, lächeln mich immer an. Ganz einfach weil ich völlig glücklich aussehe, wenn ich laufe. Ich liebe es einfach.

Ich weiß, dass es für viele Menschen eine Überwindung ist, loszulaufen. Aber wenn man einmal angefangen hat, dann kann man schon sehr schnell „süchtig“ werden, weil es einfach so unfassbar gut tut. Dem Körper, dem Geist und der Seele. Die frische Luft und das Auspowern helfen dem Immunsystem fit zu bleiben und das ist grad in der kalten Jahreszeit von großem Vorteil.

Meine Tipps

Um mich zu motivieren laufe ich ausschließlich mit Musik. Seit 2010 höre ich jedes Mal das gleiche Album von Sportfreunde Stiller. Einfach, weil es den richtigen Beat hat und weil mein Gehirn schon konditioniert ist darauf. Fängt der erste Song an, will ich mich bewegen. Glückshormone werden ausgeschüttet und schon gleich fällt mir das Laufen nicht mehr so schwer.

Für den Anfang empfehle ich auch immer, erst mal weniger weit, dafür jeden zweiten Tag zu laufen. Ich habe damals mit 2 Kilometer angefangen und war danach immer völlig fertig. Heute würde ich für 2 Kilometer nicht mal mehr die Laufschuhe schnüren 😉 nach 2 bis 3 Wochen habe ich gemerkt, wie sich meine Kondition aufbaut und bin dann jeden zweiten Tag einfach 3 Kilometer gelaufen … und so weiter. Irgendwann, als ich dann bei 10 Kilometer war, hatte ich das erste mal einen RunningFlow. Das ist ein Zustand bei dem der Körper maximale Glückshormone ausschüttet. Ich musste plötzlich lachen, hatte einen Tunnelblick und lief wie auf Wolken. Das hatte ich seitdem nicht mehr so arg. Aber dieses Gefühl war echt extrem schön.

Meine innere Mitte

Einige werden sich jetzt fragen, was Laufen mit der inneren Mitte zu tun hat. Ja, Laufen ist auch Balsam für die Seele. Einfach deshalb, weil ich ganz mit mir bin, wenn ich laufe. Ich konzentriere mich auf jeden Schritt, atme bewusst. Meine Gedanken sind frei und ich gedanklich und auditiv ganz in den Liedern, die ich höre, versunken. Das tut so unglaublich gut. Noch dazu schenkt mir die Natur ihr Bestes – frische Luft, ausgleichendes Grün, wärmende Sonne, Vogelgezwitscher im Hintergrund der Musik. Durch den Wald zu laufen ist für mich aber genauso schön, wie irgendwo auf dem Asphalt. Diese Zielgerichtetheit fasziniert mich. Ich laufe los und habe das Ziel schon wieder vor Augen, weil ich immer eine Runde laufe. Der Kreis schließt sich. Danach dusche ich und fühle mich pudelwohl. Das macht natürlich was mit der Seele.

Ich möchte euch ermutigen, anzufangen. Laufen tut der Gesundheit einfach unfassbar gut und schenkt euch ein Wohlbefinden der perfekten Art. Kauft euch tolle Laufschuhe, sucht euch eure motivierende Lieblingsmusik und lauft einfach los. Es gibt kein Falsch. Laufen trainiert alles: Stoffwechsel, Immunsystem, Muskeln, Sehnen, HerzKreislaufsystem, Kondition, Hormonhaushalt, Motivation … und ihr kommt ein Stückchen näher an eure Mitte – zu eurem Körpergefühl. Probiert es aus 🙂

Neuer Name, neue Energie

Schon lange habe ich gespürt, dass ich einen neuen Namen möchte. Einfach deshalb, weil „Erdenkinder“ nicht mehr zu mir passt. So schreibe ich nun doch viel mehr über mich und meinen Weg, als ausschließlich über Kinderthemen. Deshalb denke ich schon länger darüber nach. Außerdem ist so ein Name ja auch gar nicht so schnell gefunden. Das ist ein Prozess von Kopf, Herz und Bauch und brauch irgendwie so seine Zeit.

So sammelte ich über Wochen hinweg verschiedene Namen, schaute mir die Liste immer mal wieder an und strich Namen wieder Weg, schrieb wann anders wieder welche hinzu. Am Ende blieb der eine welche stehen, ich entwarf drei oder vier verschiedene Logos und beim letzten war ich dann überzeugt. Überzeugt, dass es DER Name ist. Mit genau diesem Logo, Schriftart, Hintergrundbild. Ja. Da war mein neuer Name geboren.

Alles fing vor rund vier Jahren mit dem Stoffwindelblog hannaluisandme an. Ich wollte die Zwillinge unbedingt mit Stoffwindeln wickeln und probierte allerhand verschiedene Windelsysteme aus. Daran lies ich euch teilhaben und ihr könnt nach wie vor alles hier auf dem Blog nachlesen. Als Henri unterwegs war änderte ich den Accountnamen in Zwillingeplus1 um. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass ich mich auch mit diesem Namen nicht sehr wohl fühlte, da ich dieses „plus1“ immer als Anhängsel empfand und das sollte Henri ja keineswegs darstellen. So wurde der Name „Erdenkinder“ ins Leben gerufen. Dieser Name ist und bleibt für mich etwas ganz besonderes, weil er meine Liebe zu meinen Kindern und der Natur ausdrückt und weil ich mich immer gern mit der Erde verbinde. Geerdet sein ist für mich die Basis und auch wenn ich es nicht immer schaffe in meinem Alltag mit drei kleinen Kindern, so erinnere ich mich immer wieder daran, dass es mein Ziel ist. In der Natur beim Laufen finde ich genau diese Erdung wieder.

Seit der Trennung von meinem Mann vor knapp eineinhalb Jahren schreibe ich nun über ganz andere Themen. Es hat sich alles gewandelt und ist im ständigen Fluss. Ich fühle mich nach wie vor in einem Prozess und möchte genau dies mit euch teilen. So ist die BlospostSerie „Der Weg zu mehr Körpergefühl“ entstanden. Ich verlinke euch unten nochmal alle Texte einzeln. Da könnt ihr gern nachstöbern.

Seither habe ich viel verstanden und mich hinein gespürt, vieles für mich ausprobiert und meinen ganz eigenen Weg gefunden, mein Leben in meiner Mitte zu halten. Geerdet sein und dennoch ein Freigeist. Ruhig und bestimmt in meine Blickrichtung gehen. Meine Energie spüren. Und genau das war es, was mich eingeladen hat, einen neuen Namen zu kreieren. Darüber hinaus möchte ich euch gern an dieser Energie teilhaben lassen und deshalb wird mein neuer Name auch ein Motto sein. Ein Motto, welches ich auch noch mit anderen Ideen kreativ umsetzen werden. So, dass auch ihr eure Energie leben könnt.

„Lebe deine Energie“ ist für mich ein Herzensprojekt, welches viel Tiefe hat und noch mehr Fülle zeigen wird. Der Blick geht Richtung Zukunft und verliert dennoch die Erdung im Hier und Jetzt nicht. Ich bin gespannt, ob ihr mich auf diesem Weg begleitet. Ich freue mich, wenn ich euch diese positive Energie weitergeben kann.

Sonnengruß

Eure Saskia

Zur Info: der Name auf Instagram hat sich schon geändert, hier auf dem Blog bleibt es vorerst bei „Erdenkinder“ bis ich eine optimale Lösung für die zusätzliche kreative Idee gefunden habe.

Der Weg zu mehr Körpergefühl – Räuchern

Je weiter ich meine Reise durchs Leben gehe, desto mehr kommen immer mehr schöne Rituale dazu, wie ich meinen Körper immer besser spüre und wie ich immer besser in meinem Innen bleiben kann. Und genau das ist es, was sich so richtig gut für mich anfühlt. Mein Inneres schützen. Bei mir bleiben. In meiner Mitte ruhen und trotzdem nach außen zu strahlen.

Rauhnachtsset

Ein Weg ist momentan das Räuchern, welches ich nicht neu entdeckt habe, aber es ist wieder aufgeblüht und das schon letzten Herbst. Immer mal wieder habe ich ätherische Öle verdampft. Dies reichte mir aber nicht mehr, weil ich das Stövchen vorbereitet, mit dem Öl bestückt habe und dann immer wieder meinem Alltag nachgegangen bin. Es duftete toll, ja, aber ich suchte dann etwas, um mich gleichzeitig zu zentrieren. Dann bin ich auf ein Räucherset für die Rauhnächte gestoßen und spürte sofort, dass sich dieser Pfad zu mir selbst richtig anfühlt. Also probierte ich es aus und habe es geliebt. Jeden Abend setzte ich mich in Ruhe mit einem Tee gemütlich hin und räucherte die jeweilige Räuchermischung und hielt meine ganz persönlichen Rituale in den Rauhnächten ab. Es war magisch, da es jeden Abend anders räucherte. Manchmal nur ganz wenig und manchmal so wild, dass ich aufpassen musste, dass mir meine Kräuter nicht verbrennen. So zum Beispiel in der dritten Nacht, die für den März des Folgejahres steht. Und wir wissen nun alle, was uns diesen März überrollte. Ich bin übrigens nicht die einzige, die diese Erfahrung mit der dritten Rauhnacht gemacht hat. Sowas finde ich ja total spannend. Habt ihr auch solche Erfahrungen gemacht? Schreibt es gern mal in die Kommentare unten.

Seither räuchere ich regelmäßig und habe diesen Sommer schon einiges an Kräutern zum Räuchern getrocknet. Ich freue mich schon, meine Salbeisticks zu verräuchern.

Ansonsten habe ich eine feuerfeste Schale gefüllt mit feuerfestem Sand (es darf kein Vogelsand sein), Räucherkohle, Kräuter/Harze/Blüten und eine Feder zum Verwedeln des Rauches.

Räucherschale

Im Grunde ist es ganz einfach. Ich zünde die Räucherkohle an und warte, bis sie komplett durchgeglüht ist. Das erkenne ich daran, dass sich ein weißer Flaum gebildet hat. Dann streue ich die Kräutermischungen auf die Kohle und auch etwas drumherum. Die Kräuter auf der Kohle verräuchern relativ schnell und verbrennen auch rasch. Man kann dem vorbeugen, indem man ganz wenig von dem Sand auf die Kohle streut. So, dass die Kohle noch Luft bekommt. Die Kräuter um die Kohle verräuchern dagegen etwas langsamer, entfalten dennoch ihre wohligen Gerüche.

Salbeisticks

Wenn ich Räume ausräuchere, gehe ich mit der Räucherschale im Uhrzeigersinn umher und verwedel mit der Feder den Rauch in jede Ecke. Mit den Sticks geht das auch gut, da bewege ich den räuchernden Kräuterstick einfach in jede Ecke hinein. Dabei ist wichtig, dass man vor allem in die dunklen Ecken geht, um dort die dunklen Energien zu vertreiben. Nach der Räucherzeremonie lüfte ich das ganze Haus einmal durch und lass alles negative ziehen.

Wenn ich dagegen nur einen sanften Duft im Raum haben möchte, dann räuchere ich gern mit dem Stövchen. Dabei habe ich zwei verschiedene Platten oben zum Auflegen. Zum einen ein Gitter für Kräuter und Blüten. Sollten Harze verräuchert werden, dann nehme ich die geschlossene Platte, da ich später das geschmolzene Harz besser abbekomme. Wärme erzeuge ich mit einem Bienenwachsteelicht vom Imker in der Umgebung. Das riecht zusätzlich wohlig angenehm.

Stövchen

Während ich räuchere, habe ich meist gemütliches Licht und sanfte Musik an. Ich bin ganz bei mir und genieße den Moment. Meistens kann ich mit einem Kohlenstück vier bis fünf mal räuchern. Manchmal räuchere ich dann zwei verschiedene Mischungen, die ich wiederum selbst herstelle oder bei mir in der Nähe in der Wunschtraum Manufaktur (Werbung) fertig gemischt kaufe. Das schöne da ist, dass die Besitzerin die Räuchermischungen in der Klangschale anmischt und die wohligen Töne der Klangschale energetisch mit in die Kräuter fließen lässt. Ihr könnt da übrigens auch im Online-Shop stöbern.

Räuchern in der Wunschtraum Manufaktur

Ich liebe das Räuchern, weil ich in dem Moment wertvolle Zeit mit mir selbst verbringe und meine Gedanken und Energien einfach ziehen lassen kann. Es duftet so wunderbar nach Natur und hilft mir in verschiedenen Situationen ruhig und geerdet zu bleiben. Je nach Räuchermischung. So wirken verschiedene Kräuter/Blüten/Harze auf die Seelen und stärken, beruhigen, zentrieren.

Auf Instagram habe ich ein IGTV für euch zum Thema Räuchern gespeichert. Schaut gern mal rein. Ich freu mich.

Bei Fragen und Anregungen, hinterlasst hier gern einen Kommentar.

Energetische Grüße 😉

Eure Saskia

Wenn eine Freundschaft endet

Jeder hat es aus der einen oder anderen Sicht sicher schon mal erlebt. Eine lieb gewonnene/r Freund/in zieht sich plötzlich zurück oder beendet die Freundschaft sogar ganz offiziell. Oder du hast selbst schon mal dieses Gefühl gehabt, dass du eine Freundschaft lieber beenden möchtest, weil es für dich nicht mehr stimmig war.

So geht eben jeder von uns seinen Weg ganz allein und verändert sich im Laufe des Lebens auf ganz natürliche Weise. Äußere Einflüsse formen unser Inneres. Und unser Inneres ist ganz maßgeblich daran beteiligt, ob Beziehungen zu Menschen funktionieren. Dann kommt eben manchmal der Punkt, an dem genau das bei zwei sich liebenden Menschen passiert. Jeder entwickelt sich fort und plötzlich passt es nicht mehr zusammen. Man versucht alles, diese Freundschaft zu retten, aber am Ende gibt es meist einen, der mehr investiert. Für diesen wird es dann schnell zur Zerreißprobe. Kraft und Energie gehen verloren und ganz zum Schluss fühlt man sich irgendwie blöd.

Ja. Das kann alles passieren und genau dann ist es wichtig, dass man sich Gedanken darüber macht, ob man in diese Freundschaft noch Lebensenergie hinein geben kann und will. Ist die Antwort „Nein“, dann ist es wohl die aufrichtigste Art und Weise, wenn man sich offiziell trennt. Also wenn man seinem/r Freund/in sagt, dass diese Freundschaft nun zu Ende gegangen ist.

Dies kann unglaublich befreiend wirken und wenn man es schafft, dies alles ganz liebevoll und in Frieden zu durchlaufen, dann ist es wohl eine sehr respektvolle Art auch in diesem schmerzhaften Moment miteinander umzugehen.

Mir erging es vor nicht all zu langer Zeit ganz genauso. Ich habe gespürt, dass sich etwas verändert. In mir. In ihr. Und zwischen uns. Es war nicht mehr ausgewogen. Es hat sich nicht mehr stimmig angefühlt. Und das, obwohl wir dachten, dass wir uns nie wieder verlieren. Als wir uns kennenlernten, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Seelenverwandtschaft. Wir fühlten uns wie Schwestern. Aber im Laufe der Zeit haben sich unsere Leben drumherum komplett auf den Kopf gestellt. Wir haben dennoch versucht, um diese Freundschaft zu kämpfen. Na klar. Es gab dann trotzdem diesen einen Punkt, an dem es sich trennte. Und ich bin im Frieden damit. Klar habe ich auch schmerzhaft erkennen müssen, in welche Richtung sie sich entwickelt hat und dass dies eben so gar nicht meinem Wesen und meiner Haltung entspricht. Und es ist okay. Es ist ihr Weg, den sie geht. Und ich gehe meinen. Wir waren für eine scheinbar wichtige Phase im Leben verbunden und uns hat diese Verbindung in dieser Zeit auch unglaublich bereichert, doch nun hat es ein Ende und auch das darf sein.

Ich denke lieber mit einem Lächeln an all die schönen Momente zurück, als dass ich Groll und Wut dahin schiebe, was nicht gut gelaufen ist. Ich bin unglaublich dankbar. Für jede Begegnung in meinem Leben, weil mich jeder Mensch, den ich kennenlerne, an mir selbst wachsen lässt. Ich nehme die Erfahrungen und die daraus entstehenden Erkenntnisse an, beleuchte sie von allen Seiten und nehme sie in mich auf. Ganz friedlich und warm. Und das tut mir und meiner Seele so unfassbar gut.

Meine ganz individuelle Ernährung

Ganz lange möchte ich euch schon erzählen, wie ich mich ernähre und warum ich das so mache, da ich immer wieder merke, dass es viele von euch interessiert.

Es war ein langer Prozess hin zu diesem Punkt, weil ich an vielen Hürden vorbei musste, um zu fühlen, was meinem Körper gut tut. Denn das ist für mich die Basis von allem. Mich hinein spüren in mich selbst und darauf zu vertrauen, dass mein Körper mir die Signale sendet, die ich brauche, um mich individuell zu ernähren.

So begann alles vor circa 7 Jahren, als ich mich plötzlich mit heftigsten Bauchkrämpfen im Krankenhaus wiederfand. Diese waren so stark, dass ich kaum mehr etwas mitbekam um völlig schmerzdurchrüttelt zusammensank. Ich konnte weder stehen, noch sitzen, noch denken. Jetzt, nach den beiden natürlichen Geburten, kann ich ganz klar sagen: die Bauchkrämpfe waren um so vieles heftiger. Damals fand man allerdings keinen Grund. Man isolierte mich für drei Tage und gab mir Haferbrei, bis ich wieder entlassen wurde. Danach war eine Zeitlang Ruhe in mir und ich taub für jegliches Ernährungsgefühl.

Als 2014 Hanna und Luis auf die Welt kamen, hat dies so viel in meinem Körper verschoben, dass ich ab da an mit meiner Erkrankung konfrontiert wurde, die sich im Verlauf als chronische Autoimmunerkrankung heraus stellte. Und wieder lag der Fokus auf meinem Darm. Und wieder wurde ich auf meine Ernährung fokussiert, begriff die Zusammenhänge aber noch nicht im Ganzen. Mit Cortison und anderen Mitteln hatte ich die Erkrankung relativ gut im Griff. Allerdings rutschte ich immer wieder in den Schub, sobald wir das Cortison reduzierten.

Als ich nicht mehr wusste, wie es weiter gehen sollte, bekam ich den entscheidenden Tipp von einer sehr erfahrenen Heilpraktikerin. Sie nannte mir am Telefon drei bis vier verschiedene natürliche Mittel, die ich mindestens 6 Wochen hochdosiert nehmen sollte bis eine Besserung eintritt. Und was soll ich sagen: es half. Kein Cortison mehr und ich war in Remission. Es war göttlich. Eine normale Verdauung.

Dann war ich mit Henri schwanger und alles begann von vorn. Zumal ich meine Erkrankung aber kaum im Zaum halten konnte mit den Heilmitteln. Ich kämpfte mich durch schmerzhafte 10 Monate (jeweils 5 Monate vor und nach der Geburt) und erkannte, dass es alleine die Naturheilmittel nicht sein konnten, die mir zu einem beschwerdefreien Leben helfen können.

Also änderte ich radikal meine Ernährung. Ich verzichtete von nun an komplett auf Fleisch, nur Meeresfrüchte und Fisch esse ich ab und zu, weil ich Sushi so sehr liebe. Darüber hinaus lasse ich so gut es geht Milchprodukte weg, ganz selten esse ich mal Käse.

Wie ist meine Ernährung nun zusammen gesetzt?

Meinen Tee und meinen Kaffee trinke ich mit Pflanzenmilch, liebe Sojajoghurt mit Früchten, esse Salat in allen Varianten, ergänze mit Nüssen und Samen, mag Eier ganz gern und achte auf pflanzliche Proteine. Backwaren esse ich schon ganz lange nicht mehr, weil ich dabei schon vor 7 Jahren gemerkt habe, dass sie mir nicht gut tun.

Und bei all dem gibt es trotzdem immer wieder Ausnahmen, wie Eis oder auch mal ein Stück Kuchen. Aber ich merke am nächsten Tag immer, wie es meinem Körper stresst und somit auch mich.

Grundsätzlich esse ich auch viel weniger, weil ich einfach glaube, dass der Mensch gar nicht so viel Essen in dem Maße braucht, wie wir es vielleicht gelernt bekommen haben. Sättigungsbeilagen empfinde ich für mich als völlig überbewertet. Mich sättigen die Nüsse ganz hervorragend. Ich genieße mein Essen langsam und bin überzeugt davon, dass das jeder kann. Achtsam jeden Bissen in sich aufzunehmen. Da entsteht einfach eine Gelassenheit und ein Genuss, der auf ganz natürliche Weise das Sättigungsgefühl aktiviert, welches ja erst nach 20 Minuten einsetzt.

Viele fragen sich jetzt vielleicht, wie ich parallel zu meinen Kindern existieren kann 😀

Ganz ehrlich? Ich mache es mir leicht, indem ich ihnen immer ihr Wunschessen koche und für mich extra etwas mache. Für mich ist das tatsächlich ganz entspannt und stresst mich nicht zusätzlich, weil ich alles gleichzeitig zubereite. So wandern die Gurken am Abend auf den Teller der Kinder, aber eben auch in meinen Salat. Unter der Woche frühstücken sie Müsli und ich esse nichts, weil ich meistens laufen gehe und mittags essen sie ja im Kindergarten. Also ist es meist nur aufs Abendessen beschränkt und da bleibt unsere Küche meist kalt. Also völlig easy. Am Wochenende wählen sie meist Nudeln, Milchreis oder Würstchen, was ich alles nicht mitessen kann und möchte, weil es mir auch einfach nicht schmeckt.

Das ist nämlich ein weiterer Aspekt meiner Ernährungsumstellung. Ich höre viel mehr auf meine Geschmackssinne und esse einfach nicht, was mir nicht zu 100% schmeckt. Und das hat sich enorm reduziert, da ich ja ganz viele Nahrungsmittel roh esse. Dabei erholt sich die Zunge und ist nun wieder viel empfindlicher. Ich genieße Gurken ohne Salz, weil sie pur so viel besser sind.

Und dennoch kommt es immer mal wieder vor, dass ich Bauchkrämpfe habe, weil ich plötzlich etwas nicht vertrage oder die Kombination nicht gut war oder auch der Zeitpunkt des Essens nicht gut war. Ich lerne immer mehr über mich und meinen Körper dabei kennen und bin dankbar, so viel zu reflektieren und zu erkennen. So habe ich zum Beispiel gemerkt, dass es ungut ist, Sushi zu essen, wenn ich vorher einige Stunden nicht gegessen habe, weil ich Sport gemacht habe oder so. Dann hilft mir aber Wärme und Ruhe sehr gut.

Mein Körper dankt mir dies alles mit einer reinen, glatten Haut, mit einem neuen Körpergefühl, mit Fitness, die ich ja auch durch Sport unterstütze, und mit einem guten Gefühl jeden Tag, Leichtigkeit und Ausgeglichenheit. Ich bin überzeugt, dass alles in einem größeren Zusammenhang steht, alles miteinander verbunden ist.

Wenn ihr Fragen dazu habt, könnt ihr mir gern schreiben.

Eine Reise entlang der Chakren

Viele Wege führten zu mir selbst … ich bin alle mit intensiven Emotionen und Gefühlen gegangen. Manche Wege waren sanft heilend und manche Wege waren steinig schmerzend. Und dennoch spüre ich, dass jeder Schritt richtig war. Und ich bin immer noch nicht am Ende meiner Reise zu mir selbst. Ja, wahrscheinlich bin ich das nie, weshalb mir auch immer und immer wieder Dinge begegnen, die mich sofort ansprechen und so in ihren Bann reißen.

Ihr könnt euch vielleicht erinnern, dass ich die Rauhnächte mit Räuchern und einem Rauhnachtsarmband zelebriert habe. Das erste mal in meinem Leben. Ich empfand das als sehr befreiend für mich und ich habe jeden Abend diese Magie genossen. Diese Energie, die sich in den Räumen und um mich herum aufbaute.

Seit ich denken kann, beschäftige ich mich immer wieder mit Heilsteinen. Ich hatte schon als 8 Jährige eine kleine Sammlung zu Hause. Als ich dann nun Anfang des Jahres mit Themen meines Wurzelchakras zu tun hatte, wusste ich, dass ich die Heilsteine mit den Chakren verbinden sollte. Chakren sind Energiebereiche in unserem Körper, die verschieden Lebensthemen in sich vereinen. Jedes speziell für sich. Man kann damit körperlich und seelisch arbeiten und mit verschiedenen Dingen diese Chakrenarbeit unterstützen.

Bei mir waren es nun die Heilsteine, die mich ansprachen. So nahm ich wieder Kontakt mit Claudia von glaenzendes auf und fragte sie, ob sie mir nicht ein solches Chakrenarmband herstellen könnte. Und auch dieser Moment hatte seine Magie, denn sie sagte mir, dass sie gerade mitten in der Planung für ein solches Armband sitzt. Also haben wir noch ein wenig gemeinsam überlegt und es ist ein wunderschöner Begleiter entstanden.

Ich habe mir überlegt, dass ich für euch eine kleine Reise daraus mache. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Reise von einem Chakra zum nächsten auf Instagram @erdenkinder_ begleiten. Ich möchte gern die einzelnen Chakren vorstellen und zu jedem eine kleine Geschichte von mir erzählen und parallel dazu den passenden Heilstein im Armband. Ich freu mich, wenn ihr diesen Weg ein Stückchen mitgeht und für euch hilfreiche Gedanken mitnehmen könnt.

Geborgenheit durch Kleidung?

Seit 10 Monaten beschäftige ich mich nun mit dem Thema Körpergefühl. Ganz an der Basis sehe ich da für mich folgende Bereiche, die mir mehr Körpergefühl schenken:

1. Kleidung/Schuhe

2. Schlaf

3. Licht

4. Natur

5. Ernährung

6. Pflegeprodukte

Zum ersten Thema habe ich hier schon mal etwas geschrieben. Ich achte sehr auf nachhaltige Kleidung aus BioBaumwolle und anderen Naturmaterialien, die unter ökologischen Bedingungen hergestellt werden.

Zusätzlich vermittelt mir meine Kleidung allerdings auch noch andere Gefühle. Nämlich ein Wohlgefühl und Geborgenheit. Deshalb trage ich auch nie Sachen, die mich in irgendeiner Weise einengen oder in denen mir kalt ist. Ich mag es äußerst bequem und versuche trotzdem immer ein bisschen Eleganz und Chic hinein zu bringen. Das gelingt mir nicht immer gut, weil ein Kleid aus Merinowolle oder Stulpen aus Schurwolle einfach nicht so richtig sexy sind 😉

Aber ich habe nun etwas entdeckt, was mir richtig gut gefällt und was ich so unterschiedlich binden kann, dass immer wieder ein neuer Look entsteht. Das mag ich ja richtig gern, weil ich damit so viele Möglichkeiten habe.

Ich möchte euch heute MadameKukla vorstellen (Werbung). Eine Kukla ist ein Kleidungsstück, welches ein Kleid, ein Rock oder ein Cape sein kann. Je nach Bindung habt ihr verschiedene Kleider und schließt dieses Kleidungsstück mit einem Clip. Die Kukla und auch die Clips gibt es in verschiedenen Farben. Meist ist sie innen und außen auch andersfarbig, sodass ihr sie drehen kann und sie sich somit noch besser anpasst.

Ihr könnt die Kukla somit ganz individuell binden und tragen und verschiedene Looks kreieren: von sportlich lässig bis zu elegant verspielt. Ihr könnt sie zu Strumpfhosen, Leggins oder Jeans tragen, mit oder ohne Langarmshirt oder im Sommer einfach ohne alles und Highheels, Ballerinas oder Boots. Ihr seid mit einer Kukla wirklich IMMER und zu jeder Gelegenheit gut gekleidet. Ich liebe meine in altrosa und liebäugle jetzt noch mit einer schwarzen 🙂

Wenn ich die Kukla trage, dann fühle ich mich wohl und eingehüllt. Meine Silhouette ist weich und schmeichelhaft, mein Körpergefühl ist ganz gemütlich. Deshalb ziehe ich sie echt so oft an, weil ich mich einfach gut drin fühle – und etwas ganz besonderes ist sie nebenbei auch.

Und damit ihr euch vorstellen könnt, wie das dann aussieht, habe ich euch verschiedene Bindungsmöglichkeiten mal gebunden und fotografiert. Schaut selbst:

Der Weg zu mehr Körpergefühl – Schlafen

Nun habe ich schon drei Blogposts über das Schlafen und die Schlafumgebung meiner Kinder verfasst.

Ihr könnt sie gern nachlesen:

Gesund schlafen – unsere Schlafumgebung

Gesund schlafen – unsere Routine

Kinder atmen immer

Aber auch für uns Erwachsene ist Schlaf das Essenziellste, um Kraft zu tanken und um damit im Einklang mit uns selbst zu bleiben. Das wiederum erzeugt ein gutes Körpergefühl und wir fühlen uns gut geerdet.

Wer ausreichend schläft fühlt sich fit, vital, ausgeruht, kraftvoll und kann dem Stress im Alltag ganz anders begegnen.

Was aber nun, wenn das wohltuende Schlafen mit Kindern so gar nicht geht? Was, wenn man ständig geweckt wird und beim dem Kraft tanken gestört wird? Was, wenn man die Anzeichen von Schlafmangel schon ganz deutlich spürt?

Diese Fragen habe ich mir nämlich auch gestellt, weil es mit einem Stillbaby einfach unfassbar schwer ist, in diesen tiefen, pflegenden Schlaf zu kommen. Und ich habe darunter sehr gelitten, weil ich tagsüber funktionieren musste und auch wollte. Ich wollte eine gute Mama für meine drei Kinder sein. Ausgeglichen und immer zuhörend. Stattdessen war ich ausgelaugt, schlapp und oftmals genervt. Das tat mir so leid, dass ich angefangen habe, zu überlegen, was ich für mich beim Thema Schlaf optimieren kann und fand plötzlich einige Baustellen.

So habe ich das Schlafen selbst plötzlich „nur noch“ als Endergebnis gesehen. Als Endergebnis einer gemütlichen Schlafzimmeratmosphäre in einem Geborgenheit ausstrahlenden Bett. Denn als ich einiges verändert habe, konnte ich plötzlich auch Kraft im Bett tanken, wenn ich nicht geschlafen habe. Ich bin zur Ruhe gekommen, obwohl ein Stillbaby neben mir schnarchte. Ich habe plötzlich wieder Wärme gespürt, schon wenn ich das Schlafzimmer betreten habe.

Aber was habe ich gemacht? Was habe ich verändert?

Auf dem Weg zu mehr Körpergefühl habe ich gemerkt, dass mich ganz viel stört, was um mich herum zu viel ist. Alle störenden Einflüsse versuche ich zu vermeiden und besinne mich auf meine Werte. So habe ich mein Schlafzimmer kernsaniert. Nur noch das Allerwichtigste ist in diesem Raum. Das Bett, ein kleines Sonnenglas, ein Buch und ganz viele gemütliche Kissen uns Decken. Und das war letztendlich auch der Knackpunkt. Ich habe die Bettdecke getauscht, weil mir die bisherige zu warm war. Irgendwie habe ich mich im Schlaf nicht wohl gefühlt. Und da ich in diesem Bereich schon immer auf Natürlichkeit geachtet habe, habe ich meine Bettsituation auch dahingehend angepasst und bin nun so sehr zufrieden, dass ich mich abends auch einfach nur so gern ins Bett lege, ohne gleich schlafen zu wollen. Einfach weil es gemütlich ist und ich zu mir selbst kommen kann.

Ich kann mich in so einer behaglichen Atmosphäre so gut auf mich besinnen, dass ich ganz konzentriert auf mich und meine Körpermitte bin. So tanke ich Kraft und komme tatsächlich mit weniger Schlaf sehr gut aus, um mich gut zu fühlen.

In diesem Zuge darf ich euch meine Bettdecke natürlich auch vorstellen. Mir ist es wichtig eine waschbare Decke zu haben, die ich problemlos hin und wieder einfach in meiner Waschmaschine im Wollwaschgang waschen kann. Außerdem habe ich seit der Schwangerschaft ein anderes Wärmeempfinden und friere nicht mehr so schnell. Meine bisherigen Kamelhaardecken waren einfach viel zu warm und schwer. Also habe ich mich nun für den Herbst und Winter für eine Ganzjahresbettdecke mit einer Schurwollfüllung entschieden. Und natürlich habe ich auch die Variante aus kontrolliert biologischem Anbau bevorzugt, weil dies eben auch zu meinen Werten gehört. Eine ganz natürliche und ökologische Schlafumgebung zu schaffen, in der ich mich mega wohl fühle. Zudem wird diese Decke in Deutschland gefertigt und hinterlässt damit im Vergleich einen grünen Fußabdruck. Gegen die ebenso gute waschbare Kapokdecke habe ich mich deshalb entschieden, weil sie mir viel zu leicht und zu warm war. Ich mag es, wenn die Bettdecke eine gewisse Schwere hat, mich aber nicht erdrückt. Gegen die Baumwolldecke sprach die weniger gute Wärmeigenschaft.

Ihr seht, es ist ganz individuell. Ich finde es unglaublich wichtig, dass man sich hier an der Stelle gut beraten lässt, um die richtige Bettdecke für sich zu finden.

Auf der Suche nach einer geeigneten Bettdecke für mich, habe ich mit Judith vom Naturversand Kirschke (Werbung) telefoniert. Sie hat mich umfangreich beraten, mir die verschiedenen Möglichkeiten der Bettdecken und Kissen genannt und sich mit mir auf die Suche begeben, was gut zu mir passt.

So war mir eben wichtig, dass sie Bettdecke zur Not waschbar ist. Sie soll meine Hitzewallungen gut ausgleichen und dennoch im Winter wärmen. Da ich gern leichte Bettdecken habe, kamen wir der Sache schon näher. Als Judith mir dann nochmal die Vorteile aller Füllungen aufzeigte, war mir ganz klar, dass ich mich für die Decke mit Schurwollfüllung entscheiden werde. Und was soll ich sagen? Sie ist herrlich. Wie gern verkrieche ich mich abends einfach nur gern unter diese anschmiegsame Umhüllung und genieße die Ruhe. Ich schalte ab und kann mich gänzlich fallen lassen.

Der Naturversand Kirschke bietet neben Bettdecken mit verschieden Naturmaterialien wie Maisvlies, Kapok, Baumwolle, Kamelflaumhaar etc. übrigens auch ganz tolle Kissenvarianten aus kontrolliert biologischem Anbau an, die perfekt zur Bettdecke passen und die man sich ganz individuell aussuchen kann. Aber auch Handwebteppiche und weitere Produkte für eure natürliche Schlafumgebung sind online zu finden.

Judith berät dabei sehr gern online. Ihr könnt bei all euren Fragen das Kontaktformular auf der Homepage ausfüllen und sie antwortet euch innerhalb von zwei Tagen und berät euch so ganz individuell, sodass ihr schon bald in ein gemütliches Bett einsinken und träumen könnt.

Gerne möchte ich auf die verschiedenen Füllungen eingehen, denn sie haben wirklich ganz unterschiedliche Eigenschaften und schenken uns ganz unterschiedliche Wohlfühlfaktoren.

Schurwolle: besonders feuchtigkeitsregulierend, klimatisierend, selbstreinigend, strapazierfähig, für die, die ein naturgesundes, trocken-warmes Bett bevorzugen

Maisflies: vegan, für Allergiker geeignet, gut waschbar, pflegeleicht, weich, geschmeidig, bauschig, atmungsaktiv, sehr leicht

Kapok: vegan, für Allergiker geeignet, antibakteriell, selbstreinigend, bedingt waschbar, atmungsaktiv, temperaturausgleichend, sehr leicht, bei Kälte sehr warm, sehr bauschig

Baumwolle: vegan, für Allergiker geeignet, waschbar, atmungsaktiv, antistatisch und feuchtigkeitsausgleichend, weniger gut wärmend, wie die anderen Naturmaterialien

Wildseide: sehr leicht, geschmeidig, hautverträglich, bei hohen Temperaturen kühlend, besonders gut selbstreinigend, bakterienabweisend, beruhigend, weniger gut wärmend, wie die anderen Naturmaterialien

Kamelhaar: besonders weich, sehr bauschig und wärmend, besonders feuchtigkeitsregulierend, gut luftdurchlässig, ganz besonders, um Nestwärme zu vermitteln

Alle Naturmaterialien beim Naturversand Kirschke sind zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung. Alle Produkte werden mit größter Sorgfalt hergestellt und haben eine hochwertige Qualität. Außerdem wir die heimische Produktion gefördert. Damit und mit vielen anderen Vorzügen legt der Naturversand Kirschke einen hohen Wert auf Nachhaltigkeit.

Um nun wieder den Bogen zu meinem Weg zu mehr Körpergefühl zu schlagen, kann ich nur wieder betonen, wie wichtig mir eine natürliche und reizarme Schlafumgebung ist und wie unglaublich gut es mir tut, in einem natürlichen, gemütlichen Bett zu liegen, welches sich auf mehreren Ebenen stimmig anfühlt.

Also habe ich mir eine Oase geschaffen, die auch meine Werte trägt:

  • ein unbehandeltes Bett
  • Bettdecken, Kissen und Bettwäsche aus ungefärbten Naturmaterialien hergestellt in Deutschland
  • mein Sonnenglas mit Sonnenenergie
  • eine reizarme Umgebung

So natürlich wie möglich.

So gemütlich wie möglich.

So ruhig wie möglich.

Leben im Stigma?

Wenn mir etwas völlig fremd ist, dann ist es ein Leben im Stigma.

So richtig aufgefallen ist mir das heute beim Essenzubereiten für Henri und mich. So gab es Blumenkohl mit Pinienkernen und dazu Pesto. Das wars. Und wir sind super satt geworden. Viele würden jetzt wohl aufschreien, weil ich weder Fleisch noch eine Sättigungsbeilage dabei hatte. Ja, mag sein, aber für UNS passt es so. Hier gab es noch nie ein Essen nach Vorschrift. Ich habe mich noch nie nur an irgendwelche Empfehlungen von außen gehalten, sondern immer noch mein Bauchgefühl dazu eingeschaltet. Ich habe noch nie eine ganz normale Mahlzeit gekocht, bei der es Salzkartoffeln gehälftelt, dazu gekochte Möhrchen in Butter geschwenkt und ein gutes Stück geschmorten Braten mit Sauce gab.

NEIN! Das bin nicht ich. Ich bin da anders. Ich bin nicht grau und Standard.

Ich bin ich und ich bin bunt und mich macht genau das aus. Gestillt habe ich meine Kinder, solange wir es wollten und konnten. Sie schlafen bei mir im Familienbett, wie wir es schön finden. Wir essen, was wir brauchen und was uns schmeckt und das zu den Zeiten, wenn wir Hunger haben. Wie leben unser Leben in unserer kleinen Mama-Kinder-Familie, so wie es uns Spaß macht.

Ich liebe das Außergewöhnliche, ich mag manchmal die Extreme. Ich bin gern anders und gehe meinen Weg, auch wenn Standard oft eine gewisse Struktur und Sicherheit verspricht, die ich so liebe. Dennoch möchte ich immer noch ICH sein. Meinen Kopf mit all meinen Gedanken leben. Mich treiben lassen können, ohne dass mich jemand antreibt. Manchmal schwimme ich auf Wellen mit, wenn ich sie besonders schön finde. Ganz oft jedoch tauche ich von dort dann ab und entdecke meine wundervolle Unterwasserwelt, die nur mit meinen Augen so vielfältig gesehen werden kann.

Ich probiere gern Neues aus und widersetze mich gern den Wünschen und Ideen anderer, die der Meinung sind, sie wüssten es FÜR MICH besser. Ich bleib mir ganz nah. In meiner Mitte. Mich bekommt hier keiner mehr raus. Und wenn ich dafür Freunde verliere. Ich bin mir selbst der nächste. Gesund egoistisch mit einer riesen Portion Liebe und Herzlichkeit für alle Menschen um mich herum. Ich verteile gern Lächeln und mach gern Späßchen, die keiner versteht. Ich liebe es, Menschen zu begeistern und ich freue mich an ihrer Freude.

Zweifel bremsen mich manchmal und ich drehe eine extra Gedankenschleife, um mich wieder in Sicherheit zu wiegen. Bin dankbar für Wissensimpulse, die ich selbst in dem Moment noch nicht habe. Ich recherchiere gern, frage aber trotzdem gern die erfahrenen Fachleute.

Manchmal sprüht mein Geist nur so vor glitzernden und bunten Ideen und ich möchte gern alles auf einmal verwirklichen. Oft hilft eine schlaflose Nacht darüber zu schlafen und auch wenn ich am nächsten Tag wie gerädert bin, hat es mich auch ein stück geerdet.

Zurück zum Blumenkohl, der mir vorhin wieder einmal mehr verdeutlicht hat, wer ich bin. Danke du kostbares Gemüse. Danke für dein SEIN. Und danke, dass ich durch dich nun wieder mehr ich BIN.

Faszination individuelle Ernährung

Hin und her hab ich überlegt. Ist es wirklich so spannend über die Ernährungsgewohnheiten einer kleinen Bloggerin zu lesen? Wollt ihr das wirklich?

Aber da kommt er nun. Mein Blogpost über meine Ernährung und all meine Gedanken dazu.

In meinem ersten Blogpost zum Thema „Mein Weg zu mehr Körpergefühl“ habe ich schon einmal ansatzweise darüber geschrieben, was meinen Umschwung aktiviert hat. Das war nun vor 4 Monaten und ich habe es tatsächlich noch etwas verfeinert. Höre noch mehr auf das, was mein Gefühl mir sagt. Und ich lebe gut damit, wenn es auch nicht einfach ist. Gerade dann nicht, wenn ich für die Kinder koche. Aber ich weiß wofür ich verzichte.

Angefangen hat alles schon viel früher. Vor knapp fünf Jahren brach eine Autoimmunerkrankung aus. Coltis Ulcerosa. Das war der Punkt, an dem ich das erste mal ganz intensiv über meine Ernährung nachdachte. Auch wenn ich wusste, dass der Grund für die Coltis seelisch begründet ist. Aber das ist ein weiteres spannendes Thema, über das ich vielleicht bald schreiben werde.

Die Colitis führte mich zumindest schon mal auf den fleischlosen Weg und außer Fisch und Meeresfrüchte esse ich seit nun über einem Jahr kein Fleisch mehr. Ganz ganz selten mal etwas Geflügelsalami von den Kindern. So habe ich Säugetierfleisch komplett von unserem Speiseplan gestrichen.

Dieses Jahr im Mai erlebte ich ein sich wiederholendes Trauma meiner Kindheit. Damals verließ mein Papa meine Mama. Nun bin ich die Verlassene. Wochenlang konnte ich nichts essen, aber es tat mir gut. So beschwerte ich meinen Körper nicht noch zusätzlich mit Nahrung, die er ja bearbeiten musste. Das kostete nämlich zusätzlich Kraft.

Mit dieser bewussten Nahrungsverweigerung konnte sich mein Körper auch in diesen Belangen erholen. Ich machte das aber nicht, um irgendein Ziel zu erreichen, sondern einzig, um mich zu befreien und um es irgendwie leichter zu haben. Ich begann nach einigen Wochen wieder mit Salat und ich liebte es, spürte dabei, wie mein Körper aufatmete. Sanftes, gesundes, natürliches Essen ganz pur. Ich aß nichts dazu. Meine Geschmacksknospen bedankten sich bei mir, weil sie nun viel sensibler reagierten und jedes Blatt erschmeckten.

Stück für Stück tastete ich mich wieder an Nahrung heran. Während meine Seele heilte, heilte auch mein Bauch mit. Es tat gut.

So bereite ich mir jeden Abend einen großen Salat (Feldsalat, Spinmat, Rucola) mit allerlei rohen Gemüse (Rotkohl, Möhren, Kohlrabi, Gurke, Radieschen, etc.), gerösteten Körnern (Sonnenblumenkörner, Pinienkerne, Pistazien, Leinsamen, Hanfsamen), frischen Kräutern (Koriander, Currykraut, Petersilie, Thymian, Liebstöckl) und etwas Olivenöl. Morgens trinke ich lediglich Pflanzenmilch mit MatchaPulver. Es ist wie Balsam auf meiner Seele. So leicht habe ich mich lange nicht mehr gefühlt.

Mittlerweile ergänze ich meinen täglichen Salat durch Meeresfrüchte, etwas Mozzarella oder ganz selten etwas Parmesan. Am liebsten esse ich auch mal Sushi.

Falls ich mal Lust auf was Süßes habe, esse ich gern eine Handvoll Rosinen, frisches Obst oder ganz ganz selten mal 2 bis 3 Schokobons von den Kids (Asche auf mein Haupt).

Letztens lockte mich ein Stück leckerer Schokokuchen bei meiner Freundin. Er schmeckte gigantisch und ich konnte ihn unendlich genießen. Allerdings merkte ich dies am nächsten Tag. Mein Bauch quälte sich mit Blähungen. Nicht schön. Mein Salat half mir, mich wieder besser zu fühlen. Denn diese Erfahrung machte ich auch: ein leckerer Salat ist viel besser für den Darm, wie gar nichts zu essen.

Und meine Colitis? Seit ich kein Fleisch mehr esse und mich so intensiv gesund ernähre habe ich eine unglaubliche Ruhe und Balance in meinem Darm. Es ist alles gut und ich hatte nun seit einem Jahr keinen Schub mehr. Wie wunderschön sich das anfühlt. Frei zu sein von diesen quälenden, schmerzenden, blutigen Durchfällen bis zu 30 Mal am Tag. Es war die Hölle. Gleichzeitig half mir dabei jedoch auch mein Weg zu mir selbst und die Aufarbeitung diverser Traumen aus der Kindheit. Ich werde darüber mal schreiben, sobald ich Worte dafür finden.

So spüre ich, wie individuell doch die Ernährung ist. Für mich hat sie sich unglaublich reduziert, was ich aber keinesfalls als belastend empfinde. Im Gegenteil. Wieviel leichter ist für mich alles geworden? Ich finde es so schön und angenehm.

Vielleicht hat es auch was mit Willensstärke zu tun, auf Nahrungsmittel verzichten. Aber ich mach das ja nicht, um irgendwas zu beweisen. Ich ernähre mich ganz allein FÜR MICH anders. Und es reicht mir. Ich bin so viel mehr in meiner Mitte, wie mit all den Kohlehydraten. Ich komme zur Ruhe. Stück für Stück. Ein enges Ernährungsspektrum hilf mir dabei. Warum das so ist, kann ich nicht begründen. Ich bin feinfühliger geworden mit mir und meinem Körper. Meine Antennen sind sensibler.

Ich bin mir sicher (ich spüre es ja auch), dass mein Körper kaum Kohlehydrate braucht, damit ich mich fit und kraftvoll fühle. Im Gegenteil. Je mehr ich mich mit Salat und Gemüse ernähre, desto weniger belastet es meinen Körper. Ab und zu, wenn ich Quinoa esse, spüre ich, wie viel schwerer sich mein Körper anfühlt. Dann mache ich damit wieder ein paar Wochen Pause.

Allerdings verwöhne ich meinen Körper mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln, weil ich ohne regelmäßiges Blutbild nicht sicher gehen kann, dass ich alles habe, was ich brauche.

Jetzt zum Herbst spüre ich ganz genau, wie sich mein Essverhalten wieder ändert. Ich habe vermehrt Lust auf warmes Gemüse. Brokkoli, Kürbis und Möhren aus dem Ofen. Klein geschnitten über den Salat. Geröstete Körner dazu und ich bin glücklich. Oder auch in Suppen und viel mehr Kräuter- und Gewürztee. Mehr Wärme, die ich bei mehr Kälte um mich herum dringend brauche.

Und so habe ich wieder gelernt, auf meinen Körper zu hören. Dank meiner Autoimmunerkrankung und dank eines traumatischen Lebenswechsels. Alles in allem stehe ich dankbar da, weil ich die Verbindung zu meinem Inneren wieder gefunden habe.