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Der Weg zu mehr Körpergefühl Teil 2

Heute möchte ich dich auf eine weitere Ebene meiner Selbstfindung mitnehmen. Es ist ein Weg, den ich schon viel eher begonnen habe zu gehen. Ganz intuitiv und es konnte mir nichts besseres passieren, weil ich seitdem viel mehr spüre. Mich viel besser wahrnehme. Es passt ganz buchstäblich zum Thema und ist diesmal nicht nur metaphorisch, sondern tatsächlich.

Es geht ums gehen und laufen. Um meinen körperlichen, erdverbundenen Weg NACH UNTEN. Seit über einem Jahr laufe ich in Barfußschuhen von Wildling (Werbung). Das Tragen meiner Wildlinge macht mich unglaublich sensibel, auf das was ich dabei JEDEN MOMENT spüre. Nämlich jede Unebenheit im Boden, jedes Steinchen, glatte und rauhe Oberflächen, harte und flexible Wege. Es ist so ein wunderbares Beispiel dafür, was wir für unser Wohlbefinden tun können. Die Wildlinge helfen mir dabei tatsächlich sehr.

Jahrelang hatte ich starre Schuhe mit starren Sohlen an. Genauso starr war auch mein Denken. Jahrelang habe ich überhaupt gar nichts an meinen Füßen gespürt. Ebensowenig habe ich mich selbst kaum gespürt. Jahrelang habe ich Schuhe getragen, die ich einfach nur schön fand. Nun bin ich schon lange auf dem Weg zu mehr Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Jahrelang wunderte ich mich über meine kranken, schmerzenden Füße. Nun habe ich das Gefühl, dass ich auf ganz starken Füßen und Beinen stehe.

Die Energie, die beim Barfußlaufen von der Erde in meinen Körper strömt, ist für mein seelisches Gleichgewicht unabdingbar. Deshalb laufe ich auch unglaublich gern barfuß. Aber nicht immer geht das. Oft sind meine Füße zu sensitiv auf den Untergrund und wollen ein klein wenig mehr Schutz. Deshalb trage ich die Wildlinge so gern. Flexibel bleibe ich in meinen Bewegungen sehr und meine Füße können sich frei entfalten. Nichts ist zu eng. Auch nicht für meine Seele. Es ist alles weit und frei. Es fühlt sich so schön an und ich bin dankbar für jeden Schritt so erdverbunden.

Wenn ich mir die energetische Kraft bewusst mache, dann wende ich mich meinem Inneren zu. Dann schaffe ich es, alles äußere auszublenden und einen kurzen Moment für mich zu sein. Ich konzentriere mich beim Laufen nun viel mehr auf meine Umgebung, meine Umwelt, die Natur. Ich wähle häufiger eine Wiese zum gehen, weil sie sich in den Barfußschuhen so viel weicher anfühlt. Ich begrüße innerlich jedes Steinchen und Stöckchen. Ich freue mich täglich für meine Kinder, dass sie sich so frei entwickeln können, rennen können, flitzen können und dass sie jetzt schon die Chance haben, Mutter Erde so viel näher zu sein, als ich es bis vor einem Jahr war.

Und ich gehe in meinen Wildlingen auch rennen. Das ist eine Sinneserfahrung der besonderen Art. Schritt für Schritt am Limit meiner Kondition. Innerlich immer bei mir. Aufgerichtet. Tief atmend. Den Untergrund so schnell wechseln unter mir. Meinen Körper ganz anders abfedernd. Konzentration auf meine Füße. Kilometer um Kilometer. Und im Moment der Verlangsamung meiner Geschwindigkeit eine unglaubliche Entspannung. Körperlich und seelisch. Wieder ein Stück näher an mehr Körpergefühl, Körperempfinden, Körperwahrnehmung.

Teil 1 könnt ihr hier nochmal nachlesen:

Der Weg zu mehr Körpergefühl Teil 1

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