Gedanken

Update: 6 Wochen zu Hause

Ja, es ist wirklich Zeit für ein Update. Viel zu lange habe ich nicht davon berichtet, wie es sich nun inzwischen hier zu Hause eingespielt hat. Hat es das überhaupt?

Also einen gemeinsamen Rhythmus haben wir vier noch nicht, aber das ist auch gar nicht schlimm. Hanna und Luis haben ihren Tagesablauf natürlich beibehalten. Henri und ich basteln uns so irgendwie drumherum. Manchmal passt alles zusammen, öfters aber auch nicht. Mittlerweile bin ich aber guter Dinge, dass sich das alles irgendwann schon angleicht.


Aber wie ist es nun?

Nach dem letzten Blogpost habe ich „glücklicherweise“ eine heftige Bronchitis bekommen und ich konnte mich auf gar keinen Fall um alle 3 Kinder kümmern. Ich konnte es kaum um Henri, geschweigedenn um mich. Ich war völlig am Ende und habe meine Ärztin angebettelt, mir schnell zu helfen, egal wie. Da mein Mann aber so gar nicht daheim bleiben konnte, hat sich die Oma kurzerhand bereit erklärt, die Zwillinge für 4 Tage (tagsüber) zu sich zu nehmen. Und ich sage euch, es war ein Segen. Nicht nur für mich kranke Große, nein, auch für Hanna und Luis, was dieses ganze Ankommen-Thema betrifft. Denn bei Oma und Opa haben sie die gleiche intensive Aufmerksamkeit bekommen, wie immer und das hat die beiden irgendwie wieder geerdet, eingenordet, resetet. Ich weiß gar nicht, wie ich es benennen soll 🙂 aber nach diesen 4 Tagen haben wir bei 0 angefangen und das dann richtig gut. Es war einfach wie vorher. Ganz normal alles.


Ich konnte in den 4 Tagen etwas Wochenbettzeit nachholen, auch wenn ich krank war. Ich habe viel geschlafen und mich nur um Henri gekümmert. Und dann kam auch noch ein mega toller Gutschein von einer Freundin: fertiges Wochenbettessen in Gläsern für gestresste Mamas, die keine Lust und Zeit und Kraft haben, zu kochen. Gold wert!!!

So oft habe ich drüber nachgedacht, ob es fair gegenüber Hanna und Luis ist, sie einfach zur Oma „abzuschieben“, aber mittlerweile weiß ich, dass es das beste war, was passieren konnte. Und ich sehe es nun auch nicht mehr als abschieben. Nein. Es war einfach notwendig und ging eben auch einfach nicht anders. Und nebenbei hat es uns ganz viel Gutes gebracht. Es war stimmig für uns als Familie.


Nun geht mein Wochenbett auch langsam vorbei und der Sommer ist da. Als Henri geboren wurde, war München in Schnee gehüllt und nun 6 Wochen später sitzen wir Erdbeeren essend auf der Dachterrasse und bestaunen diesen kleinen Mann, der so ruhig und ausgeglichen, zufrieden und nähefordernd ist.


Hanna und Luis haben Henri als absolut zugehörig anerkannt und wollen nun hin und wieder auch nochmal Baby sein und in unseren Armen liegen. Das dürfen sie auch. Vielleicht gleichen sie damit etwas aus, was sie allein schon auf Grund ihres Zwillingsdaseins damals nicht so intensiv bekommen konnten.

Aber von Eifersucht ist zum Glück nichts zu spüren, auch wenn ich sie manchmal von Henri fern halte, wenn er Ruhe braucht oder auch einfach nicht im Toben gestoßen werden soll (versteht sich von selbst). Das verstehen sie dann manchmal nicht so gut, aber sie sind ja auch erst zweieinhalb Jahre alt 🙂


Was das Wochenbett betrifft, geht es mir mittlerweile wieder echt ganz gut (bis auf die Müdigkeit). Ein paar Kilos dürfen nun noch runter und etwas Energie darf noch hinzu kommen. Dann ist alles prima 🙂 Demnächst werde ich auch noch ein paar Dinge bloggen, die ich im Wochenbett gebraucht habe bzw. die mir einfach gut getan / Kraft geschenkt haben.

So, nun kuschel ich mich zu Henri, der hier sie ganze Zeit schon leicht winselnd neben mir liegt und sich seine Portion Mama holen mag. Er schläft nämlich ganz gern Nase an Nase mit mir ein.

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